Gold Coast: Schon alleine der Name macht neugierig auf das goldene Juwel an der Ostküste von Australien, findest du nicht auch? 70 Kilometer Küste und 35 Strände – die Gold Coast an der Ostküste Australiens ist mit über 300 Sonnentagen im Jahr ein Mekka für Sonnenhungrige!
Ja, was ist die Gold Coast denn eigentlich? Viele denken, die Gold Coast ist ein langer Küstenstreifen im Osten Australiens. Was zwar stimmt, aber auch nur die halbe Wahrheit ist, denn es gibt nämlich auch die Stadt Gold Coast, welche Teil der gleichnamigen Küstenregion ist. Beides gehört also zusammen, aber verwirrend ist es trotzdem manchmal. Gold Coast (auf dt: Goldküste) bezeichnet demnach nicht nur die Küstenregion, sondern auch die dazugehörige Stadt.
Mit der gigantischen Skyline direkt am Meer, unzähligen Urlaubern und über 500 000 Einwohnern, ist die Stadt ziemlich groß. Die Wolkenkratzer direkt am Strand machen zwar einen Wahnsinnsanblick her, aber die Stadt selbst fand ich weniger schön, irgendwie ein bisschen Seelenlos. Dennoch: die Strände an der Gold Coast sind herrlich und das Herzstück der Gold Coast sind auch ihre Strände!
Gold Coast, Australien
In diesem Beitrag findest du:
- Wissenswertes über die Gold Coast
Anreise zur Gold Coast
Wann ist die beste Reisezeit für die Gold Coast?
Wie warm ist das Meer an der Gold Coast und kann man ganzjährig baden?
Wie viele Tage sollte ich für die Gold Coast einplanen?
Wie lang ist die Gold Coast und was meint “City of Gold Coast”?
Unterkünfte an der Gold Coast
Campingplätze an der Gold Coast - Geld sparen mit Ausventure Travel (deutsches Reisebüro in Australien)
- Sehenswürdigkeiten an der Gold Coast
- Ausflüge rund um die Gold Coast
- Cafés und Restaurants an der Gold Coast
Wissenswertes über die Gold Coast
Die Gold Coast ist 57 Kilometer lang und liegt mit der gleichnamigen Stadt, der Gold Coast City, an der Südostküste von dem Bundesstaat Queensland und ist die sechstgrößte Stadt Australiens. Die Entfernung zu Brisbane beträgt circa 70 Kilometer.
Man erkennt die Gold Coast an den großen Wolkenkratzern direkt am Meer. Wegen exakt diesen Anblicks wird die Küstenregion auch auch Australiens Miami genannt. In dem Ortsteil Surfers Paradise wurde übrigens das höchste Gebäude eingeweiht, der Q1 Tower, mit dem einzigen Observation Deck Australiens, das sich direkt (!) am Strand befindet. Von der Aussichtsplattform hat man einen schier unendlichen Blick über den Strand der Gold Coast. Bei gutem Wetter kann man vom Q1 in etwa 80 Kilometer weit schauen!
Durch das subtropische Klima, die vielen Vergnügungsparks, vorgelagerten Inseln, Yachthöfen und Kanälen mit Motorbooten eignet sich die Küstenregion für Sonne, Strand und Surfurlaub.
Anreise zur Gold Coast
Die Gold Coast liegt im Südosten von Queensland und fühlt sich wie ein Urlaubsschalter an, den du ganz einfach umlegst. Wenn du ohnehin über Brisbane reist, dann passt ein Abstecher perfekt – vor allem, weil du hier Stand und Strand ohne großen Aufwand miteinander kombinieren kannst.
Der Gold Coast Airport liegt ungefähr 25 Kilometer südlich von Surfers Paradise (Ortsteil der Gold Coast) und bietet sowohl internationale als auch nationale Flüge. Die Stadt ist auch gut über den Pacific Motorway zu erreichen und lässt sich super in einen Ostküste Australien Roadtrip einplanen. So haben wir es nämlich mit eigenen Fahrzeugen gemacht während unseres 3-wöchigen Roadtrips von Sydney nach Cairns.
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Wann ist die beste Reisezeit für die Gold Coast?
An der Gold Coast herrscht ein warmes und subtropisches Klima. Das mag vielleicht nach “ewigem Sommer” klingen, ist aber nur teilweise richtig, denn die Jahreszeiten sind tatsächlich spürbar: vor allem im Puncto Luftfeuchte, Wassertemperatur und Regen.
Die beste Reisezeit für die Gold Coast sind die Monate Mai bis November. Dann sind die Temperaturen angenehm warm, es gibt weniger Regen und viel Sonne. Der australische Frühling geht von September bis November und der australische Herbst von März bis Mai – beide Jahreszeiten bieten tolle Bedingungen für einen Besuch.
Der australische Sommer an der Gold Coast dauert von Dezember bis Februar. In dieser Zeit ist es heiß, sehr sonnig und oft schwül, da die Luftfeuchtigkeit deutlich höher ist als im Rest des Jahres. Die Temperaturen liegen tagsüber meist zwischen 27 und 32 °C, können aber auch darüber steigen. Gleichzeitig ist der Sommer die regenreichste Zeit des Jahres – kurze, aber teilweise kräftige Gewitter oder tropische Regenschauer sind keine Seltenheit.
Bist du flexibel? Dann lohnt sich eine Reise in der Nebensaison, was primär der australische Winter von Juni bis August ist. Das hat den Vorteil besserer Preise, mehr Platz am Strand und trotzdem einer Menge sonniger Tage. Zudem sind Flüge und Unterkünfte günstiger.
Die Jahreszeiten in Australien sind genau umgekehrt zur Europa:
- Sommer: Dezember – Februar
- Herbst: März – Mai
- Winter: Juni – August
- Frühling: September – November
Wie warm ist das Meer an der Gold Coast und kann man ganzjährig baden?
Ja, das Baden an der Gold Coast ist grundsätzlich ganzjährig möglich! Die Gold Coast gehört zu den besten Orten in Australien, um das ganze Jahr über im Meer zu schwimmen.
Während der australischen Sommermonate von Dezember bis Februar erreicht das Meer oft Temperaturen von etwa 25 bis 27 Grad – perfekt für lange Badetage im Wasser.
Der Winter an der Gold Coast dauert von Juni bis August. Anders als in Europa ist es jedoch auch dann weiterhin angenehm warm. Die Temperaturen fallen selten unter 18 Grad, und auch das Meer bleibt mit rund 20 bis 22 Grad für viele Besucher noch gut zum Schwimmen geeignet.
Wie viele Tage sollte ich für die Gold Coast einplanen?
Für einen ersten Eindruck reichen 3 bis 5 Tage an der Gold Coast vollkommen aus. In dieser Zeit kannst du die wichtigsten Strände entdecken, durch Surfers Paradise schlendern und vielleicht sogar einen ersten Ausflug ins Hinterland unternehmen.
Wenn du zusätzlich die Natur rund um die Region erkunden möchtest, lohnt es sich, 5 bis 8 Tage einzuplanen. Im Hinterland der Gold Coast warten beeindruckende Regenwälder, Wasserfälle und Wanderwege – zum Beispiel im Springbrook National Park oder im Lamington National Park.
Reist du eher entspannt und möchtest mehrere Strandtage einlegen, lokale Märkte besuchen und verschiedene Tagesausflüge machen, kannst du auch problemlos ein bis zwei Wochen hier verbringen.
Bist du dagegen – so wie wir – auf einem stramm geplanten Ostküsten-Roadtrip unterwegs, reichen 3 Tage unserer Meinung nach völlig aus, um die Highlights der Gold Coast zu erleben.
Im Rahmen des Ostküsten-Roadtrips gemeinsam mit unseren Eltern waren wir eine Nacht an der Gold Coast auf dem Burleigh Beach Tourist Park* und alleine waren wir zu einem anderen Zeitpunkt für 5 Nächte an der Gold Coast in einem AirBnB.
Gold Coast mit unseren Eltern
Wie lang ist die Gold Coast und was meint "City of Gold Coast"?
Mit “City of Gold Coast” ist die gesamte Stadtregion gemeint, und diese zieht sich über 57 Kilometer entlang der Küste, bestehend aus mehreren Stadtteilen, und nicht aus einem kompakten Zentrum.
Für deine Reise heißt das: Überleg dir, welche Ecke der Gold Coast du gerne erleben möchtest. Denn wenn du jeden Tag zwischen “ganz im Süden” und “ganz im Norden” pendelst, dann verlierst du schnell Zeit. Besser wäre, Standortwechsel einzuplanen, von beispielsweise 2 Nächten hier und 2 Nächten da. Vielleicht möchtest du dich ja auch je nach Stimmung entscheiden, dann hier eine kleine Hilfestellung: Surfers Paradise und Broadbeach sind zentral und lebendig, Burleigh ist lässig und lokal (mein Favorit) und im Hinterland wird es plötzlich grün, kühl und richtig ruhig.
Unterkünfte an der Gold Coast
Unterkünfte an der Gold Coast gibt es wie Sand am Meer – haha, diese Redewendung wird einfach niemals alt, oder? Na jedenfalls, es ist tatsächlich so! Es gibt eine wirklich breite Auswahl an Unterkünften und wir haben uns für ein AirBnB etwas außerhalb gelegen entschieden, als Selbstversorger. Wir hatten eine eigene Küche, ein Badezimmer und ein bequemes Bett – absolut ausreichend und genau die richtige Wahl für uns. Zudem gab es auch ausreichend Parkmöglichkeiten für unser eigenes Auto, das wir uns zu Beginn des Work-and-Travel-Jahres in Australien gekauft haben. Absolut ausreichend und für uns perfekt!
Anreise mit eigenem Fahrzeug an die Gold Coast
Campingplätze an der Gold Coast
Gleich eins Vorweg: Die Campingpreise an der Gold Coast gehören zu den höchsten in Australien! Das liegt daran, dass die Gold Coast das ganze Jahr über ein sehr beliebtes Urlaubsziel ist und das nicht nur bei Touristen, sondern auch bei den Einheimischen. Wenig Regen, warme Temperaturen, kilometerlange Strände und eine gute Infrastruktur – yep, das zieht einfach.
Dementsprechend groß, modern und gut ausgestattet sind die Campingplätze rund um die Gold Coast. Viele sind außerdem auf Familien ausgelegt und bieten Kinderpools, Rutschen, Trampoline uvm. All das zusammen treibt die Preise für Camping natürlich in die Höhe, sodass ihr pro Nacht für einen Stellplatz mit 30€ bis 40€ rechnen könnt, wenn ihr eine zentrale Campsite mit Strandnähe sucht.
Campingplatz: Burleigh Beach Tourist Park*
In der Nähe liegt Burleigh Beach und der Burleigh Head National Park
Der Campingplatz liegt in der Nähe des Burleigh Beach
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Über meine Instagram-Community wurde mir Ausventure Travel empfohlen – und dahinter steckt die liebe Anne! Sie lebt an der Westküste Australiens, kommt ursprünglich vom wunderschönen Bodensee und hat sich vor vielen Jahren den Traum vom Leben in Australien erfüllt.
Ausventure Travel ist ein deutsches Online-Reisebüro, das sich auf Campervermietungen in Australien und Neuseeland spezialisiert hat – und gleichzeitig dein persönlicher Ansprechpartner direkt vor Ort ist.
Anne und ihr Team sind echte Australien- und Neuseeland-Allrounder: Sie unterstützen dich bei der Planung deiner individuellen Reiseroute, teilen wertvolle Empfehlungen und Insider-Tipps, organisieren verschiedenste Touren und Ausflüge und sind vor allem Experten, wenn es um Camper geht. Wir waren rundum zufrieden – dank Anne und ihrem engagierten Team konnten wir uns nicht nur viel Recherchearbeit sparen, sondern vor allem jede Menge Zeit. Von der Planung über die Abholung bis hin zu möglichen Herausforderungen während der Reise: Auf Ausventure Travel kannst du dich verlassen!
Im Rahmen unseres Roadtrips entlang der Ostküste Australiens haben wir gemeinsam mit unseren Eltern mehrere Touren über Ausventure Travel gebucht – und das mit attraktiven Rabatten:
→ Helikopter-Rundflug über Sydney
→ Whale-Watching-Tour in Hervey Bay
→ 3-tägige Tour auf K’gari (Fraser Island)
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Besonders praktisch: Über Ausventure Travel kannst du gezielt nach passenden Touren suchen oder dich individuell beraten lassen – Anne findet genau die Erlebnisse, die zu deinen Vorstellungen passen. Auch bei der Camper-Suche wird es dir leicht gemacht: Mit ein paar Angaben zu deiner Reise erhältst du passende Vorschläge, abgestimmt auf dein Budget und deine Wünsche.
Die Ostküste Australiens steckt voller beeindruckender Natur und unvergesslicher Momente. Auch wenn viele Aktivitäten ihren Preis haben und nicht unbedingt günstig sind, so kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen: Jeder einzelne Cent lohnt sich!
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Wie weit im Voraus solltest du Touren und Camper buchen?
Touren solltest du vor allem in der Ferienzeit in Australien nicht zu knapp buchen, denn dann kann es passieren, dass du keine freien Plätze mehr findest. Das gilt vor allem für die Highlights wie K´Gari (Fraser Island), die Whitsundays und Whale Watching in Hervey Bay. Wenn du dich drei Wochen vorher kümmerst, sollte das aber in der Regel ausreichen.
Wichtig: Lieber zu früh als zu spät beginnen, eine passende Tour, den richtigen Camper oder das richtige Wohnmobil für dich und deine Reise zu finden!
Sehenswürdigkeiten an der Gold Coast
Die Gold Coast ist ein Mix aus Strand, Skyline und Regenwald und bietet eine Vielzahl an Aktivitäten. Sicherlich ist hier für jeden das ein oder andere passende Abenteuer dabei, egal ob Surfen lernen, Schwimmen, Parachuting, Jet Ski, Sportclubs, Kayaking, Shopping oder Wandern im Hinterland – es ist richtig was los und langweilig wird es nicht!
Das Surfen ist mit Sicherheit eine der beliebtesten Aktivitäten, und die Strände Surfers Paradise und Burleigh Heads bieten die besten Bedingungen sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Wir selbst waren aber nicht surfen an der Gold Coast, daher kann ich dazu kein Feedback geben. Surfer zu beobachten, aber einfach mindestens genauso gut, während man entspannt am Strand sitzt, nicht wahr? 😉 Wanderfreunde kommen auch auf ihre Kosten und können das Hinterland mit dem Lamington National Park und dem Springbrook Nationalpark erkunden. Für die Abenteurer unter euch bietet die Stadt auch Helikopterrundflüge und Fallschirmsprünge an.
Stadtteile und Viertel
Die Gold Coast ist in eine Vielzahl von Stadtteilen gegliedert, die alle ihren eigenen Charakter haben. Surfers Paradise ist das bekannteste, das Zentrum der Stadt und bietet Strände, Nachtleben und die modernen Hochhäuser. Broadbeach ist das elegante Viertel mit erstklassigen Restaurants, Cafés und Shopping-Möglichkeiten. Main Beach ist ein gehobener Küstenvorort mit Strandvillen und exklusiven Restaurants. Southport ist ein historischer Stadtteil mit einer Mischung aus alt und neu. Und Burleagh Heads (mein Favorit) zieht die Naturliebhaber und Surfer gleichermaßen an, und ist bekannt für eine entspannte Atmosphäre. Deshalb auch mein Favorit, weil Natur und Strand und auch Action, aber irgendwie weniger Trubel und das Gefühl von Touristen umzingelt zu sein.
Surfers Paradise
Das Surfers Paradise ist der Hotspots schlechthin, und Gleichzeitig auch das Zentrum der Stadt. Mit der Skyline von hochaufragenden Wolkenkratzern direkt am Meer ähnelt es der amerikanischen Stadt Miami. Generell gilt die Gold Coast gemeinsam mit Byron Bay als Paradies für Wellenreiter an der Ostküste Australiens.
Surfers Paradiese Beach: Lohnt sich der Klassiker?
Surfers Paradise Beach lohnt sich, wenn du die ikonische Gold-Coast-Kulisse willst: Hochhäuser, Strand und Promenade – Alles, auf einmal. Hier bekommst du einen Postkartenmoment mit Skyline, breitem Sandstrand und vielen Cafés. (Persönlich kann und möchte ich dir aber auch den Burleigh Head Beach als Postkartenmotiv ans Herz legen) Außerdem ist der Surfers Paradise Beach praktisch, wenn du am Abend noch was Unternehmen willst, und kurze Wege magst.
Surfers Paradiese Beachfront Markets
Ein richtiges Highlight sind die jeden Mittwoch, Freitag und Samstag stattfindenden Surfers Paradise Beachfront Markets von 16 bis 21 Uhr. Dort findet ihr dann bei über 100 Ständen, direkt an der Promenade gelegen, handgemachte Souvenirs, Kunst, Schmuck, Mode und Streetfood. Und das alles in Begleitung von einer entspannten Strandatmosphäre und Livemusik.
Surfers Paradise Beach und angrenzend findest du die dazugehörige Promenade mit vielen Bars und Geschäften
Main Beach
Der Main Beach ist mit Abstand der längste Strand entlang der Gold Coast und liegt direkt vor den Wolkenkratzern der Stadt. Obwohl der Main Beach an einem Stück zusammenhängend ist, wird er dennoch in unterschiedliche Strandabschnitte gegliedert. Dabei gilt, dass je südlicher ihr kommt, umso ruhiger wird es:
- Surfers Paradise: hier ist am meisten los
- Kurrawa Beach: auch noch viel los
- Mermaid Beach: jetzt wirds ruhiger und entspannter
- Nobby Beach: auch viel ruhiger
Burleigh Heads und Tallebudgera
Für viele, mich eingeschlossen, ist Burleigh der schönste Ort an der Gold Coast. Hier treffen entspannte Cafés, ein großartiger Strand und Natur direkt nebeneinander aufeinander – eine perfekte Mischung aus Locals, Surfern und Spaziergängen mit spektakulären Aussichten.
Der Burleigh Beach liegt direkt vor dem Burleigh Heads National Park, ist kürzer als der Main Beach und auch bei Surfern besonders beliebt. Der Sand ist fein, und das Meer herrlich blau – ein toller Ort, um ins Meer zu hüpfen! Wer früh morgens an den Strand geht, erlebt Burleigh von seiner authentischen, ungekünstelten Seite – ruhig, ehrlich und entspannt.
In der Nähe liegt der Tallebudgera Creek, der perfekt ist, wenn du ruhiges Wasser suchst, oder mit Kindern unterwegs bist.
In der Nähe fließt der Tallebudgera Creek, ein ruhiges Gewässer, ideal für Familien oder alle, die einfach mal entspannt schwimmen möchten. Dieser Kontrast zwischen lebendigem Strand und friedlichem Creek macht den Reiz der Gold Coast perfekt greifbar.
Sunset-Tipp: Den meiner Meinung nach besten Spot zum Sunset-Watching, mit spektakulärem Ausblick über die Stadt, findest du hier!
Burleigh war für mich der schönste Ort an der Gold Coast und der Burleigh Beach sowohl bei Tag als auch zum Sonnenuntergang richtig schön
Tallebudgera Creek
Eingebettet zwischen dem Burleigh Head National Park und dem Palm Beach liegt der Tallebudgera Creek – einer der schönsten Tipps der Gold Coast. Der kristallklare und türkisfarbene Wasserverlauf schlängelt sich durch die dichten Mangroven und mündet schlussendlich in den Tallebudgera Beach, mit seinem weißen Sand, ruhigem Wasser und einer malerischen Kulisse, die ein bisschen an das Paradies erinnert. Abzüglich der anderen Touristen… 😉
Tallebudgera Creek
Burleigh Beach
Der Burleigh Beach gehört zu den beliebtesten Stränden der Gold Coast – zu Recht, und er war auch mein absoluter Favorit! Der Strand liegt zwischen dem trendigen und entspannten Surfer-Vibe-Viertel Burleigh Heads und dem gleichnamigen Nationalpark, dem Burleigh Heads National Park. Es ist ein weitläufiger Sandstrand mit idealen Bedingungen für das entspannte Sonnenbaden, Schwimmen, oder auch für mehr Action, ein Hotspot fürs Surfen. Die Wellen am Burleigh Beach gehören zu den besten der Region und ziehen sowohl die Profis als auch Zuschauer an, die sich das Ganze einfach auf dem Rasen sitzend am Burleigh Headland anschauen. Abseits vom Strand liegt die James Street mit ihren hippen Cafés, Restaurants und Shoppingmöglichkeiten – es gibt auch ein paar richtig coole Boutiquen!
Mit unseren Eltern an der Gold Coast
Burleigh Beach = Perfekter Spot für den Sonnenuntergang!
Burleigh Heads National Park
Der Burleigh Head National Park liegt nur 15 Minuten Autofahrt südlich von Surfers Paradise entfernt und bietet einen rund 2,5 Kilometer langen Rundweg, den Burleigh Headland Walk, der dich entlang der Küste und tropischen Busch führt. Ein richtiges kleines Highlight an der Gold Coast! Mit 30 Hektar ist er winzig klein, aber dennoch wunderschön, und da er an der Küste liegt, bietet er immer wieder gigantische Ausblicke auf das türkisfarbene Meer, die Skyline der Gold Coast und die raue Schönheit der Felsen am Tallebudgera Creek. Also: Perfekt geeignet für kleine Wanderungen und für alle, die die Gold Coast nicht nur von ihren Stränden aus kennenlernen möchten! Burleigh Heads ist ein Muss: klein, aber voller Schönheit und Ruhe, mitten zwischen Strand und Stadt.
Ganzjährig kostenfrei zugänglich
Gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eigenen Fahrzeug erreichbar
Liegt 15 Minuten Autofahrt von Surfers Paradise entfernt
Parken direkt am National Park möglich
Hervorragend für einen Halbtagesausflug
The Spit
Der gesamte, oft als “The Spit” bezeichnete Küstenabschnitt, ist der am nördlichsten gelegene Strandabschnitt der Gold Coast. “The Spit” ist ein beliebtes Ausflugsziel mit einem schönen Sandstrand, der besonders für Aktivitäten wie Angeln, Surfen, Delfinbeobachtungen und ausgiebige Strandspaziergänge, vor allem auch mit Hund, richtig beliebt ist. Es gibt einen “leinenfreien” Hundestrand, der vor allem am Wochenende immer gut besucht ist! Wie wir wissen: liebe ich! Weil: Alles, was mit Hunden zu tun hat, ist einfach immer Balsam für die Seele.
Der ikonische Sandverpumpungs-Steg “The Spit” ist circa 500 Meter lang, führt in das Meer hinein und ist Teil einer aufgewerteten Uferpromenade (Seaway Promenade). Der Steg ist eine coole Aktivität, wenn man ein paar schöne Bilder einfangen möchte mit Blick auf die Hochhäuser der Gold Coast! Viel mehr gibt’s dann auf dem Steg aber auch nicht zu tun 😀 – Trotzdem: klare Empfehlung und ein Spaziergang von Sheraton Mirage bis zum Ende des Stegs dauert ungefähr 50 Minuten.
Funktion: Der Steg ist eine technische Anlage, die den natürlichen Sandtransport vom Süden abfängt, um den Schifffahrtsweg am Southern Seaway offen zu halten und den Strand zu stabilisieren.
“The Spit” bezeichnet sowohl den Küstenabschnitt als auch den circa 500 Meter langen Steg
Ausblick auf Gold Coast von “The Spit”
Currumbin Beach und Elephant Rock
Der “Elephant Rock” ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte an der Gold Coast und sowohl bei den Einheimischen als auch bei Touristen ein beliebtes kleines Ausflugsziel! Der Aufstieg auf den Felsen erfolgt über eine kurze und steile Treppe und belohnt, oben angekommen, mit einem Panoramablick entlang der Küste. Ein idealer Ort zum Fotografieren und weniger überlaufen, als andere große Touristenaussichtspunkte. Meiner Meinung nach lohnt sich also der knackig kurze Aufstieg!
Geparkt haben wir auf dem Parkplatz an der Honey World Gold Coast. Einen Besuch in der Honig-Welt, wie der Name ja ganz klar preisgibt, möchte ich euch auch gerne ans Herz legen! Das ist ein sehr großer Shop, in dem ihr Wissenswertes über Honig findet, und auch eine Menge Honig in unterschiedlichsten Formen und Varianten kaufen könnt! Entweder Honig aus dem Glas, oder Honigseife, oder Süßigkeiten aus Honig, oder, oder, oder – und es gibt Gratis-Honigproben, was vor allem unsere Väter richtig gefreut hat! 😀 Wir haben auch alle etwas gekauft und entweder auf unserem Roadtrip am Morgen gegessen, oder als Geschenke mit nach Hause gebracht.
Foto auf dem Elephant Rock
Ausblick vom Elephant Rock
Outletshopping an der Gold Coast
Es steht außer jeder Frage: Die Gold Coast ist ein wahres Shopping-Mekka in Australien! Auch wir haben während unserer einjährigen Reise durch Australien hier und da mal ein paar neue Klamotten geshoppt.
Empfehlenswert mit vielen bekannten Marken wie Adidas, Nike, New Balance oder coolen Surfermakren wie Roxy, Billabong, Hurley oder Quicksilver ist das Harbour Town Outlet Shopping Center. Die Preise waren teilweise extrem reduziert! Es lohnt Sicht also! Ein bisschen ruhiger geht es in dem kleineren Ashmore Factory Outlets zu, in dem es auch viele reduzierte Ware, aber nicht so eine große Auswahl wie im Harbour Town Outlet gibt.
Ausflüge rund um die Gold Coast: Regenwald und Wasserfälle
Viele unterschätzen bei der Reiseplanung das Hinterland, dabei ist es einer der Gründe, weshalb die Gold Coast sich so vielfältig anfühlt. Denn innerhalb von gut einer Stunde Fahrtzeit stehst du plötzlich im Regenwald, mit klarer Luft und völlig anderer Temperatur. Wenn du gerne wanderst, dann plane mindestens einen Tag für die Natur ein. Sieh es nicht nur als “nice to have”, sondern als den Teil, an den du dich im Nachhinein vielleicht sogar am stärksten erinnerst.
Lamington National Park: Wandern im World-Heritage-Regenwald
Der Lamington National Park gehört zum Gondwana-Regenwaldgebiet und ist für seine uralten Wälder und Aussichtspunkte bekannt. Der Park gilt als einer der besten Tagesausflüge von der Gold Coast und je nach Startpunkt kannst du sowohl kurze Spaziergänge als auch längere Tracks wählen.
Offizielle Infos zu Wegen, Zugängen und aktuellen Bedingungen findest du bei Queensland Parks: Lamington National Park – Hinweise und Parkinfos
Kookaburra im Lamington National Park
Springbrook: Wasserfälle, Lookouts und Natur
Der Springbrook National Park eignet sich hervorragend für einen kompakten Tagestrip ab der Gold Coast. Dich erwarten Regenwald, Natur-Highlights und Lookouts. Viele kommen wegen der kurzen und fotogenen Walks, mit tollen Aussichten. Und wenn du früh startest, bekommst du oft die besten Lichtmomente, und on top könntest du, je nachdem, wann du startest, und fertig bist, sogar vor den Tagesgästen wieder auf dem Rückweg sein.
Checke auf der offiziellen Website vorab Hinweise und mögliche Sperrungen: Springbrook National Park – aktuelle Parkinfos
Springbrook National Park
Byron Bay: Gehört das mit zur Gold Coast?
Nein, Byron Bay gehört nicht zur Gold Coast. Aber Byron Bay ist von der südlichen Gold Coast als Tagesausflug gut machbar. Bist du aber ohnehin auf einem Roadtrip an der Ostküste unterwegs, dann empfehle ich dir wärmstens, Byron Bay als festen Stopp auf deiner Route einzuplanen! Byron Bay ist ein entspannter Ort, der Strände und das typische Surf- und Yogafeeling miteinander verbindet. Es ist weniger Stadt, und mehr Lifestyle – klare Empfehlung!
Byron Bay
Cafés und Restaurants an der Gold Coast
Die Gold Coast ist nicht nur für ihre endloslangen Strände bekannt, sondern auch für eine lebendige Café- und Restaurantszene. Besonders rund um das Surfers Paradise, Burleigh Heads und Broadbeach findest du unzählige Möglichkeiten, gut zu essen – von entspannten Strandcafés bis zu stylischen Restaurants mit Meerblick. Ganz egal ob du nach einem gemütlichen Frühstück, frischem Seafood oder einem guten Kaffee suchst – an der Gold Coast findest du garantiert den passenden Ort. Besonders schön ist dabei, dass viele Restaurants Wert auf regionale Produkte und eine entspannte, offene Atmosphäre legen – typisch australisch eben.
Ein richtig beliebter Spot für Frühstück und Brunch ist Paddock Bakery. In dem charmanten Café in einem alten Queensland-Haus gibt es frisch gebackenes Brot, kreative Frühstücksgerichte und hervorragenden Kaffee. Der Gartenbereich mit vielen Pflanzen sorgt für eine sehr entspannte Atmosphäre.
Ein echtes Hidden Gem in Surfers Paradise ist Stairwell Coffee. Das kleine Café liegt versteckt in einer Arcade – tatsächlich direkt unter einer Treppe – und wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar. Genau das macht den Charme aus. Hier bekommst du ausgezeichneten Specialty Coffee, Cold Brew oder Nitro Coffee sowie kleine Snacks wie Jaffles oder Bagels. Der Fokus liegt klar auf richtig gutem Kaffee und schnellem Service – perfekt für einen Coffee-to-go auf dem Weg zum Strand.
Ein moderner Coffee Spot etwas südlich der Innenstadt ist Side Piece Coffee in Varsity Lakes. Das Café ist besonders bei Locals beliebt und bekannt für seine hochwertige Kaffeezubereitung und kreative Frühstücksgerichte. Die Atmosphäre ist entspannt und minimalistisch – ideal für einen gemütlichen Start in den Tag mit gutem Kaffee und einem leckeren Brunch.
Ein weiteres Highlight für Kaffeeliebhaber ist Vector Coffee in Southport. Das Café gehört zu den beliebtesten Specialty-Coffee-Spots an der Gold Coast. Hier wird viel Wert auf hochwertige Bohnen, präzise Zubereitung und handwerklich gerösteten Kaffee gelegt. Neben exzellentem Espresso bekommst du auch kreative Frühstücksgerichte und hausgemachte Snacks – perfekt für einen entspannten Morgen.